Psychotherapie · Frankfurt am Main

Kognitive Verhaltenstherapie in Frankfurt

Psychotherapeutische Praxis am Holbeinsteg: wissenschaftlich fundierte Verhaltenstherapie mit ausführlicher Diagnostik, gemeinsamer Zielklärung und einem ruhigen, geschützten Rahmen.
Therapieraum der Praxis: zwei grüne Sessel, Bücherregal und warmes Tageslicht

Ein geschützter Raum für offene Gespräche – die Praxis am Holbeinsteg.

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Kognitive Verhaltenstherapie als Grundlage

Ich arbeite konsequent kognitiv-verhaltenstherapeutisch, begleitet von Schematherapie und EMDR. Der VT-Ansatz geht davon aus, dass Gedanken, Gefühle, Körperreaktionen und Verhalten in hohem Maße erlernt sind – und sich durch neue, korrigierende Erfahrungen wieder verändern lassen.

Die kognitive Verhaltenstherapie zählt zu den wissenschaftlich am besten überprüften psychotherapeutischen Verfahren. Sie ist offen für aktuelle, evidenzbasierte Methoden, die sich in der Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bewährt haben, und wird kontinuierlich an den Stand der Forschung angepasst.

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Ausführliche Diagnostik zu Beginn

Am Anfang jeder Therapie steht eine sorgfältige Diagnostikphase, die in der Regel nur zwei bis drei Stunden umfasst. Dazu gehören eine lebensgeschichtliche Anamnese, eine differenzierte Verhaltens- und Bedingungsanalyse sowie – wenn sinnvoll – ergänzende psychologische Testverfahren.

Ziel ist es, gemeinsam zu verstehen, wie die aktuellen Beschwerden entstanden sind und welche Faktoren sie aufrechterhalten. Aus diesen Beobachtungen entstehen erste Arbeitshypothesen und ein klares Bild der Zusammenhänge, in denen die Symptomatik auftritt.

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Lebensgeschichte und aktuelle Lebenssituation

Im Gespräch über Lebens- und Familiengeschichte sowie die persönliche Entwicklung treten oft prägende Erfahrungen zutage, die heutige Reaktionen besser erklärbar machen. Ebenso wichtig ist der Blick auf die gegenwärtige Lebenssituation: berufliche Belastungen, Beziehungsmuster und tägliche Bedingungen, die ein Problem stabilisieren oder verstärken.

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Gemeinsame Zielklärung

Therapeutische Veränderung gelingt am besten mit klaren, eigenen Zielen. Gemeinsam wird erarbeitet, wohin Sie sich entwickeln möchten, was sich konkret verändern soll – und was realistisch und im Alltag tragfähig ist. So entsteht ein nachvollziehbarer Rahmen, der Orientierung gibt und Veränderungen messbar macht.

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Tragfähige therapeutische Beziehung

Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung ist die Voraussetzung jeder wirksamen Behandlung. Bereits in den ersten Sitzungen entsteht ein geschützter Raum, in dem Sie sich öffnen können – ohne Bewertung, ohne Zeitdruck. Diese Beziehung trägt auch durch die späteren Phasen der Therapie, in denen tiefer liegende Themen bearbeitet und Veränderungen erprobt werden.

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Grundannahmen, Gefühle und neue Erfahrungen

Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den persönlichen Grundannahmen und Einstellungsmustern, die sich im Laufe des Lebens herausgebildet haben – und auf den damit verbundenen Gefühlen. Wenn solche Muster zu wiederkehrenden Problemen oder Konflikten führen, werden sie behutsam sichtbar gemacht und Schritt für Schritt überprüft.

Im therapeutischen Prozess werden Sie ermutigt, neue Erfahrungen zu machen: durch verändertes Verhalten, durch andere Formen der Kommunikation oder durch einen neuen, mitfühlenderen Blick auf sich selbst. Diese inneren Erfahrungen sind es, die langfristige Veränderung in Gang setzen.

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EMDR als ergänzendes Verfahren

Bei belastenden Erinnerungen, Traumafolgen oder hartnäckigen emotionalen Reaktionen, die mit konkreten Erlebnissen verknüpft sind, kann EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) gezielt eingesetzt werden. EMDR ist ein wissenschaftlich anerkanntes, strukturiertes Verfahren, das von der WHO und den deutschen Fachgesellschaften zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung empfohlen wird.

Im Mittelpunkt steht die bilaterale Stimulation – meist über geführte Augenbewegungen –, die das Gehirn dabei unterstützt, unzureichend verarbeitete Erinnerungen nachträglich zu integrieren. Belastende Bilder, Körperempfindungen und Gefühle verlieren so an Schärfe und können in die eigene Lebensgeschichte eingeordnet werden.

EMDR wird nicht isoliert eingesetzt, sondern eingebettet in eine kognitiv-verhaltenstherapeutische Gesamtbehandlung. Vor der eigentlichen Verarbeitungsarbeit stehen eine ausführliche Diagnostik und – wenn erforderlich – eine Stabilisierungsphase. Die Behandlung folgt dem etablierten Acht-Phasen-Protokoll nach Francine Shapiro und orientiert sich an den Standards der EMDRIA Deutschland.

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Transparenz und Selbstwirksamkeit

Alle Schritte und Methoden der Therapie werden offen erläutert und gemeinsam abgestimmt. Sie entscheiden in jeder Phase mit, welche Themen wann bearbeitet werden – nichts geschieht über Ihren Kopf hinweg. Das übergeordnete Ziel ist Ihre Eigenständigkeit: Am Ende der Therapie sollen Sie zur Expertin oder zum Experten für die eigenen Themen geworden sein und Werkzeuge in der Hand haben, mit denen Sie auch zukünftige Belastungen aus eigener Kraft bewältigen können.